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  • AutorenbildHana Křížová

Rückblick auf zwei Workshops zur Arbeit mit dem Elektronenmikroskop für die Öffentlichkeit

Aktualisiert: 4. Juli

Ende Mai und Mitte Juni fanden an unserem Institut für Nanomaterialien an der Technischen Universität in Liberec zwei Workshops zur Arbeit mit dem Elektronenmikroskop statt, die wir für die breite Öffentlichkeit geöffnet haben. Diese Veranstaltungen, die in Zusammenarbeit mit unseren deutschen Partnern im Rahmen des InterBridge-Projekts durchgeführt wurden,

zogen insgesamt 25 begeisterte Teilnehmer an. Unter ihnen waren auch vier Besucher aus der deutschen Stadt Zittau und einer aus Polen, was uns sehr freut und zeigt, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hervorragend funktioniert.


Eine der Teilnehmerinnen war Frau Yolanthe aus Zittau, die uns ein kurzes Interview gab. "Ich bin im Ruhestand, aber Naturwissenschaften haben mich schon immer fasziniert. Ich habe von Ihrem Workshop im Internet erfahren und war sofort interessiert. Ich habe eine Freundin überredet, und wir sind mit dem Zug nach Liberec gefahren. Am Vormittag haben wir einen Spaziergang durch die Stadt und einen Besuch im botanischen Garten genossen, und am Nachmittag haben wir uns in die Welt des Elektronenmikroskops vertieft. Ich verfolge Ihr Projekt regelmäßig und unterstütze es sehr, weil Sie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit fördern und den Menschen die Möglichkeit geben, einen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit zu erhalten," erzählte sie uns begeistert.


Auch Frau Leonie und ihr Kollege Lukas kamen aus Zittau. Das Elektronenmikroskop ist für sie nichts Neues, da beide im Zentrum für Innovation und Technologietransfer arbeiten, das Teil der Hochschule Zittau/Görlitz ist, ähnlich wie unser Institut für Nanomaterialien Teil der TUL ist. Trotzdem haben beide den Workshop sichtlich genossen. Sie brachten mehrere Pflanzenproben mit, wie zum Beispiel Mohnsamen und Klettefrüchte. Frau Leonie überraschte mich außerdem mit ihrem ausgezeichneten Tschechisch. Sie arbeitet als Projektkoordinatorin an der Hochschule in Zittau und besuchte unser Institut auch, um weitere berufliche Kontakte zu knüpfen.


Wie bei den vorherigen Workshops konnten die Teilnehmer auch diesmal ihre eigenen Proben mitbringen, die sie dann zu Präparaten für das Elektronenmikroskop verarbeiteten. Nachdem die Bilder erstellt wurden, baten wir sie, ihre Kreationen künstlerisch zu gestalten und uns zurückzusenden. Mehrere lustige, interessante und schöne Werke erreichten uns tatsächlich, und wir sind dafür sehr dankbar. Diese Bilder werden wir für eine geplante Wanderausstellung nutzen, die eine weitere Brücke zwischen Wissenschaft und Kunst sein wird.


Um den Teilnehmern den Aufenthalt bei uns so angenehm wie möglich zu gestalten, bereiteten wir kleine Erfrischungen vor, die während der gesamten Workshops zur Verfügung standen. Die Atmosphäre war freundlich und entspannt, was vor allem unserem erfahrenen Mikroskop-Meister Pavel Kejzlar zu verdanken war. Pavel, den Sie bereits von früheren Veranstaltungen kennen, ist immer prompt und witzig, sodass die Workshops mit ihm wie im Flug vergehen. Seine reizende Assistentin Míša Petržílková trug ebenfalls zur angenehmen Atmosphäre der beiden Treffen bei.


Ich glaube, dass es allen bei uns gefallen hat, und ich hoffe, dass auch unsere zukünftigen Veranstaltungen, die wir im Rahmen des InterBridge-Projekts gemeinsam mit unseren deutschen Partnern planen, weitere Besucher aus Tschechien und Deutschland anziehen werden.


Hana Křížová



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