Die Vortragsreihe im Rahmen des Projekts InterBridge endet mit einem Vortrag über die Architektur von Chemnitz und Liberec

Das Projekt InterBridge nähert sich allmählich seinem Abschluss, und so wollten wir auch unsere Vortragsreihe auf symbolische Weise beenden. Da wir uns in der letzten Projektphase unter anderem mit Architektur beschäftigen, richteten wir unseren Blick auf die Städte unserer beiden Projektpartner: Chemnitz und Liberec.
Ing. arch. Helena Hlávková, die etwa seit der Hälfte der Projektlaufzeit Teil unseres Projekts ist, bereitete für die Öffentlichkeit einen besonders interessanten Vortrag vor: Wie hat die industrielle Vergangenheit die Gestalt der Städte Liberec und Chemnitz geprägt?
Der Vortrag fand am 13. Oktober im verglasten Konferenzraum im zweiten Stock des Instituts für Nanomaterialien, fortgeschrittene Technologien und Innovationen an der Technischen Universität Liberec statt.
Der Vortrag bot spannende Einblicke in die Zusammenhänge zwischen der Entwicklung der Textil- und Automobilindustrie und der Architektur beider Städte. Besonders wertvoll war, dass Frau Hlávková die meisten der vorgestellten Orte persönlich besucht und dokumentiert hatte. Ihre Ausführungen wurden von zahlreichen eigenen Fotografien begleitet, die sie direkt in Liberec und Chemnitz aufgenommen hatte. Sie veranschaulichten architektonische Details, Industriegebäude und den Wandel des städtischen Umfelds.
Der Vortrag war sehr interessant und informativ und bot zahlreiche Denkanstöße dazu, wie die Industrie unsere Städte geprägt hat und welche Spuren sie hinterlassen hat.
Wir haben den Vortrag auch aufgezeichnet. Bis Ende des Jahres möchten wir die Aufnahme schneiden, mit tschechischen und deutschen Untertiteln versehen und auf dem YouTube-Kanal des Projekts InterBridge veröffentlichen, damit auch weitere Interessierte ihn ansehen können.
InterBridge verbindet weiterhin Technik, Geschichte und Kultur und erschließt spannende Zusammenhänge zwischen der tschechischen und der sächsischen Region – auch wenn dem Projekt nur noch wenige Monate bleiben.
Hana Křížová





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